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Kurzer Lebenslauf des gehrten Oberhaupts der islamischen Revolution Ayatollah ol Osma Khamenei

„Findet eine Person wie Herrn Khamenei, der gegenüber dem Islam engagiert und Dienstbereit ist,

 und vom ganzen Herzen die Absicht hegt, diesem Volk zu dienen.

Ich kenne ihn schon seit langen Jahren."

Imam Khomeini

 

 Von der Geburt bis zur Schule

Das geehrte Oberhaupt der islamischen Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, Sohn des verstorbenen Hojjat ol Islam val Muslimin Haj Seyyed Javad Hosseini Khamenei wurde am 19. April 1939 in der heiligen Stadt Maschad geboren. Er ist der zweitälteste Sohn der Familie. Das Leben von Seyyed Javad Khamenei war wie das der meisten Geistlichen und Dozenten der Religionswissenschaften überaus einfach. Auch hatten seine Ehefrau und Kinder die tief greifende Bedeutung der Genügsamkeit und des einfachen Lebens von ihm gelernt und sich damit abgefunden. Der geehrte Revolutionsführer sagte über die Lage seines Familienlebens: „Mein Vater war ein bekannter Geistlicher, aber er war überaus fromm und zurückgezogen... Unser Leben verging sehr schwer. Ich erinnere mich daran, es gaben Nächte, in denen wir kein Abendessen hatten. Meine Mutter verschaffte uns mit Mühe ein Abendessen, das aus Brot und Rosinen bestand."

Mein väterliches Haus, in dem ich geboren wurde bestand - bis zum meinem vierten, fünften Lebensjahr -aus einem 60 - 70 Quadratratmeter großen Haus in der Armenviertel von Maschad. Es hatte nur ein Zimmer und einen Keller, dunkel und beklemmend! Wenn mein Vater Gäste bekam (und da mein Vater Geistlicher war und die Leute sich an ihn wandten hatte er normalerweise Gäste), mussten wir alle in den Keller gehen, bis der Gast weg war. Dann kauften einige Personen, die meinen Vater verehrten ein kleines Grundstück neben uns und fügten es unserem Haus hinzu. So bekamen wir drei Zimmer." Der Revolutionsführer wurde auf diese Weise großgezogen und ging mit 14 Jahren zusammen mit seinem älteren Bruder in die Schule, um das Alphabet und das Koranlesen zu lernen. Dann schlossen beide Brüder die Grundschulausbildung in der neu gegründeten islamischen Schule „Dar ol Taalim Dianati".

• Im wissenschaftlichen Geistlichenseminar

Er besuchte nach der Bekanntschaft mit „Jame al Moghaddamat" und Morphologie und Syntax das wissenschaftliche Geistlichenseminar und lernte bei seinem Vater und anderen Dozenten von damals die Literatur und Propädeutik bei Suleiman Khan und Navvab. „Die Hauptursache und der wahre Grund bei der Wahl dieses glänzenden Weges der Geistlichkeit waren mein Vater und auch meine Mutter interessierte sich dafür und regte mich an." Auch sein Vater beaufsichtigte die Lektionen seiner Kinder. Sie lernten auch Das Buch „Maalem" in dieser selben Periode. Dann lernten sie „Scharaye ol Islam" und „Scharh-e Lameh" beim Vater und einen Teil beim verstorbenen Agha Mirza Modarres Yazdi und „Rasael va Makaseb" bei dem verstorbenen Haj Scheich Haschem Ghazvini sowie die restlichen Lektionen wie die Grundzüge des Islamischen Rechts und die Methoden beim Vater und schlossen die Periode der Propädeutik und einigermaßen spezialisierte Fächer (Sath) in beispielloser und erstaunlicher Weise in 5 ½ Jahren ab.
Ihr verstorbener Vater Seyyed Javad spielte in all diesen Phasen eine wichtige Rolle beim Fortschritt dieses intelligenten Sohnes. Das geehrte Oberhaupt der Revolution nahm das Buch „Manzumeh Sabzevar" über Philosophie und Logik zunächst beim verstorbenen Ayatollah Mirza Javad Agha Tehrani und dann beim verstorbenen Scheich Reza Isi durch.

• Im Geistlichenseminar von Najaf

Ayatollah Khamenei hatte im 18. Lebensjahr in Maschad die Spezialfächer des islamischen Rechts und Methoden beim großen Autorität, dem verstorbenen Ayatollah ol Osma Milani begonnen. Er pilgerte 1957 nach Najaf. Er nahm dann an den Kursen für Spezialfächer der großen befugten Rechtsgelehrten im wissenschaftlichen Geistlichen Seminar wie des verst. Seyyed Mohssen Hakim, Seyyed Mahmud Schahrudi, Mirza Bagher Zanjani, Seyyed Yahya Yazdi und Mirza Hassan Bojnurdi. Es gefiel ihm dort die Art und Weise des Unterrichts und Forschung und setzte seinen Vater von seiner Absicht in Kenntnis, aber der Vater war dagegen und er kehrte nach einiger Zeit nach Maschad zurück.

• Im wissenschaftlichen Geistlichenseminar von Ghom

Ayatollah Khamenei befasste sich 1958 bis 1964 in dem wissenschaftlichen Geistlichen Seminar von Ghom mit dem Studium des islamischen Rechts, der Methoden und Philosophie. Seine Lehrer waren die großen Gelehrten verst. Ayatollah ol Osma Borujerdi, Imam Khomeini, Scheich Morteza Haeri Yazdi und Allameh Tabatabai. 
Im Briefwechsel mit seinem Vater erfuhr das Oberhaupt der Revolution, dass ein Auge des Vaters durch Katarakt erblindet worden ist. Deshalb hegte er Zweifel, ob er in Ghom beleiben und sein Studium dort im großen Seminar fortsetzen, oder nach Maschad zurückkehren und sich um seinen Vater Kümmern sollte. Ayatollah Khamenei kam dann zu dem Schluss, dass Gott zuliebe von Ghom nach Maschad zurückkehren und sein Vater betreuen sollte. Diesbezüglich sagt er: „Ich begab mich nach Maschad und Gott schenkte uns große Erfolge. Jedenfalls befasste ich mich mit meiner Arbeit und Pflichten. Wenn ich im Leben Erfolge gehabt habe, bin ich der Meinung, dass dies alles wegen der guten Taten ist, die ich für meinen Vater und meine Mutter tat." Ayatollah Khamenei wählte die richtige Alternative. Manche Gelehrten und Bekannte bedauerten, dass er das wissenschaftliche Geistlichenseminar von Ghom so bald verlassen hat und wenn er geblieben währe würde er diesen und jenen Rang haben können. Aber die Zukunft zeigte, dass er die richtige Wahl getroffen hatte und das göttliche Los hatte ein besseres und höheres Schicksal für ihn bestimmt. Könnte sich denn jemand vorstellen, dass der gelehrte 25 Jährige Jugendliche von damals, der zwecks Zufriedenheit Gottes und Dienstleistung an seinen Vater und seine Mutter Ghom in Richtung Maschad verlassen hatte 25 Jahre danach den großen Rang des befugten Rechtsgelehrten der Muslime erlangen kann? Er nahm auch in Maschad nicht Abstand von der Fortsetzung seines Studiums und setzte abgesehen vom Kampf, Gefängnis und Reisen sein Studium des islamischen Rechts und Methoden bis 1968 bei den großen Gelehrten des Geistlichenseminars von Maschad, insbesondere bei Ayatollah Milani fort. Darüber hinaus unterrichtete er neben dem Studium und Betreuung des bejahrten Vaters und der Mutter islamisches Recht, Methoden und Religionskenntnisse für junge Studenten.

• Politische Aktivitäten

Ayatollah Khamenei gehört wie er sagt „zu den Schülern Imam Khomeinis im auf den Gebieten islamisches Rechts, Methoden, Politik und Revolution", aber den ersten politischen und kämpferischen Funken und der Feindschaft mit teuflischen Herrschern schlug der große Glaubenskämpfer und Märtyrer auf dem Wege des Islam Seyyed Mojtaba Navvab Safavi in seinem Bewusstsein.
Dies geschah als Navvabe Safavi 1952 zusammen mit einer Anzahl der Gruppierung „Fadaiyan-e Islam" Maschad besuchte und in der Suleimam-Khan-Medrese eine ergreifende und erwachende Rede über die Wiederbelebung des Islam, Souveränität der göttlichen Gebote, Betrügerei des Schahs und der Engländer und ihr lügnerisches Verhalten gegenüber dem iranischen Volk hielt. Ayatollah Khamenei, der damals zu den jungen Studenten dieser Medrese gehörte war von den feurigen Worten von Navvab stark gerührt. Er sage: „Zu dieser Zeit kam der erste Funken zur Anregung der islamischen Revolution durch Navvab Safavi bei mir zustande und es besteht kein Zweifel, dass das erste Feuer in unserem Herzen der verst. Navvab Safavi zündete."

• Anhänger der Bewegung von Imam Khomeini

Ayatollah Khamenei, der seit 1962 in Ghom lebte und die revolutionäre Protestaktionen von Imam Khomeini gegen die antiislamische und von den USA bejahte Politik von Mohammad Reza Schah Pahlavi begannen, trat auf der Szene der politischen Kämpfe auf und kämpfte 16 Jahre lang trotz aller Höhen und Tiefen, Foltern, Verbannungen und Gefangenschaft. Auf diesem Wege schreckte er vor keiner Gefahr zurück. 1959 wurde er zum ersten Mal seitens Imam Khomeini beauftragt, seine Botschaft bezüglich der Art und Weise der Aufklärungsprogramme der Geistlichen im Monat Moharram und Aufklärung gegen die Amerikahörige Politik des Schahs und die Lage in Iran und die Ereignisse von Ghom Ayatollah Milani und der Ulima von Khorassan zu übermitteln. Er führte diesen Auftrag aus und begab sich dann zur Aufklärung nach Birjand. Dort befasste er sich im Einklang mit der Botschaft Imam Khomeinis mit der Agitation und Aufklärung gegen das Pahlaviregime und die USA. Deshalb wurde er am 12. Juni 1963 festgenommen und für eine Nacht eingesperrt. Am nächsten Tag wurde er unter der Bedingung, dass er nicht predigt und unter Aufsicht lebt, freigelassen. Nach dem blutigen Ereignis vom 15. Khordad (5.Juni) brachte man ihn wieder von Birjand nach Maschad und lieferte ihn ins Untersuchungsgefängnis ein. Dort wurde er 10 Tage lang unter schlimmsten Konstellationen, Folter und Misshandlung inhaftiert.

• Die zweie Festnahme

Im Januar 1964 begab sich Ayatollah Khamenei zusammen mit einer Anzahl seiner Freunde aufgrund eines kalkulierten Programms nach Kerman. Sie fuhren nach zwei, drei Tagen Aufenthalt in Kerman, Vorträgen, Predigten und Treffen mit den Ulima und Theologiestudenten dieser Stadt nach Zahedan. Seine enthusiastischen Reden und Aufklärungen, insbesondere am 26 Januar (Jahrestag der gefälschten Wahlen und des Referendums durch den Schah) wurden vom Volk begrüßt. Am 15. Ramadan (im arabischen Kalender) am Jahrestag der Geburt von Imam Hassan, Friede sei mit ihm, erreichten seine Offenheit, Tapferkeit und revolutionäre Begeisterung bei der Enthüllung der diabolischen und Amerikahörigen Politik des Pahlaviregimes den Höhepunkt. Aus diesem Grunde nahm ihn die SAVAK (Geheimdienstorganisation) in der Nacht fest und schickte ihn per Flugzeug nach Teheran. Der geehrte Revolutionsführer wurde dort in Ghezel-Ghaleh-Gefängnis zwei Monate Lang in Einzelhaft gehalten. Er hielt dabei verschiedene Arten von Verschmähungen und Foltern durch.

• Die dritte und vierte Festnahme

Seine Kurse für Interpretation, Überlieferung und islamisches Gedankengut in Maschad und Teheran wurden mit der enormen Begrüßung der enthusiastischen und revolutionären Jugend konfrontiert. Diese Aktivitäten machten die SAVAK wütend. So wurde er von ihnen verfolgt. Aus diesem Grunde lebe 1966 heimlich in Teheran. Ein Jahr später (1967) wurde er aber inhaftiert. Wegen dieser wissenschaftlichen Aktivitäten und Veranstaltungen für den wissenschaftlichen Unterricht und reformierenden Aufklärungen wurde er 1970 ein weiteres Mal von der SAVAK festgenommen.

• Die fünfte Festnahme

Der geehrte Ayatollah Khamenei schreibt über seine 5. Festnahme durch die SAVAK. „Bereits seit 1969 war die Grundlage zu bewaffneten Aktionen in Iran gegeben. Auch die Empfindlichkeit und Härte der politischen Apparate des vorigen Regimes mir gegenüber hatten zugenommen. Denn sie hatten aufgrund der Anhaltspunkte begriffen, dass eine solche Strömung mit Personen wie mir in Verbindung stehen müsste. 1971 wurde ich zum fünften Mal inhaftiert. Die gewalttätigen Begegnungen der SAVAK im Gefängnis zeigten offensichtlich, dass der Staatsapparat vor den Zusammenschluss der Strömungen des bewaffneten Kampfes an den Zentren des islamischen Gedankengutes große Angst hatte und nicht glauben konnte, dass meine geistigen und agitatorischen Aktionen in Maschad und Teheran nichts mit dieser Strömung zu tun haben könnten. Nach meiner Freilassung nahmen die allgemeinen Kurse für Interpretation und geheime Ideologiekurse usw. ein größeres Ausmaß an.

• Die sechste Festnahme

Zwischen 1971 und 1974 wurden die Kurse von Ayatollah Khamenei in den drei Moscheen „Keramat", „Imam Hassan A... „ und „Mirza Jaafar" in der heiligen Stadt Maschad abgehalten und Tausende begeisterte Bürger, insbesondere informierte und intellektuelle Jugendliche und revolutionäre und engagierte Theologiestudenten begaben sich zu diesen drei Zentren und wurden mit dem originellen islamischen Gedankengut vertraut.
Seine Lektionen für Nahjulbalagha hatten eine andere Stimmung. Sie wurden in Form von Druckschriften vervielfältigt und den Interessenten zur Verfügung gestellt.
Junge und revolutionäre Theologiestudenten lernten bei ihm die Lehre der Wahrheit und des Kampfes. Sie begaben sich in verschiedene Städte Irans und machten die Bürger mit jenen brillanten Wahrheiten vertraut. So bereiteten sie die Lage für die große islamische Revolution. Wegen dieser Aktivitäten stürmte die SAVAK im Januar 1975 barbarisch das Haus von Ayatollah Khamenei in Maschad und nahm ihn fest und beschlagnahmte viele Notizen und Schriftstücke von ihm. Dies war die sechste und härteste Festnahme von ihm. So befand er sich bis zum Herbst 1975 im gemeinsamen Komitee des Polizeipräsidiums in Haft. In diesem Zeitraum wurde er bei härtesten Zuständen in einer Zelle gehalten. Die Härte und Grausamkeiten, die er bei dieser Haft erduldete sind wie er dazu sagt „lediglich für diejenigen, die solche Situationen erlebt haben vorstellbar". 
Nach der Feilassung aus dem Gefängnis kehrte er nach Maschad zurück und befasste sich erneut mit denselben wissenschaftlichen, forschungsbezogenen und revolutionären Bestrebungen. Allerdings durfte er nicht mehr die früheren Kurse abhalten.

• Im Exil

Das verbrecherische Pahlaviregime nahm gegen Ende 1977 Ayatollah Khamenei fest und verbannte ihn für 3 Jahre nach Iranschahr. Mitte 1978 wurde er nach der Ausdehnung der allgemeinen Kämpfe der revolutionären iranischen Muslime freigelassen, kehrte nach Maschad zurück und erschien an der Spitze der Volkskämpfe gegen das barbarische Pahlaviregime. So konnte er nach 15 Jahren tapferen Kampfes, Widerstandleistung auf dem Wege Gottes und Aushaltung von soviel Härten und unerträglichen Zuständen das angenehme Ergebnis des Aufstandes, Widerstandes und Kampfes, das heißt den Sieg der großen islamischen Revolution in Iran und den demütigenden Sturz der schändlichen und brutalen Herrschaft von Pahlavi und die Herstellung der Souveränität des Islam in diesem Land erleben.

• An der Schwelle des Sieges

An der Schwelle des Sieges der islamischen Revolution, vor der Rückkehr Imam Khomeinis aus Paris nach Teheran wurde nach seiner Anweisung der „islamische Revolutionsrat" unter der Beteiligung von kampfbereiten Persönlichkeiten wie Märtyrer Motahari, Märtyrer Beheschti, Haschemi Rafsanjani usw. in Iran gebildet. Auch trat Ayatollah Khamenei auf Anweisung des geehrten Imam diesem Rat bei. Die Botschaft des Imam wurde ihm durch Märtyrer Motahari mitgeteilt und er begab sich daraufhin nach Teheran.


Ayatollah Khamenei befasste sich auch nach dem Sieg der islamischen Revolution nach wie vor enthusiastisch und eifrig mit den wertvollen islamischen Aktivitäten zur Annäherung an die Ziele der islamischen Revolution. Jede dieser Aktivitäten war in ihrer Art und Zeit einmalig und überaus bedeutsam. Hier nur das Wichtigste in Kürze:
• Begründung der „Partei der Islamischen Republik" unter der Zusammenarbeit mit den kampfbereiten Ulima Märtyrer Motahari, Märtyrer Bahonar und Haschemi Rafsanjani usw. im März 1978.
• Stellvertretung des Verteidigungsministeriums 1979.
• Leitung der Revolutionsgarde 1979.
• Imam des Teheraner Freitagsgebetes 1979.
• Vertreter von verst. Imam Khomeini im Obersten Verteidigungsrat 1980.
• Abgeordneter der Teheraner Bürger im islamischen Parlament 1979.
• Aktive und aufrichtige Präsenz in Kampfanzug in den Frontabschnitten der heiligen Verteidigung nach dem Beginn des auferlegten Krieg des Irak gegen Iran und Aggression der Armee Saddams gegen die iranischen Grenzen mit der Ausrüstung und Intrigen der diabolischen Großmächte, darunter der USA und Ex-Sowjet-Union.
• Nicht gelungener Terroranschlag auf ihn durch die Monafeghin, so genannten Volksmujahidin am 27. Juni 1981 in der Abuzar-Moschee.
• Staatspräsidentschaft im Gefolge des Märtyrertodes des zweiten iranischen Staatspräsidenten Mohammad Ali Rajaee. Ayatollah Khamenei wurde im, Oktober 1981 mit über 16 Millionen Stimmen des Volkes und Dekret des verst. Imam Khomeini zum Staatspräsidenten der IRI gewählt. 1985 - 1989 wurde er dann zum zweiten Mal wiedergewählt.
• Vorsitzender des Kulturrevolutionsrates 1981.
• Vorsitzender des Landesinteressenrates 1987.
• Vorsitzender des Rates zur Revidierung der Verfassung 1989.
• Oberhaupt der islamischen Revolution und befugter Rechtsgelehrter seit dem 4. Juni 1989 nach dem Dahinscheiden des geehrten Oberhauptes der Revolution Imam Khomeini. Er wurde durch den Expertenrat zu diesem erhabenem Rang und dieser großen Verantwortung gewählt, eine gesegnete und richtige Wahl. Es gelang ihm nach dem Dahinscheiden des Imam mit voller Kompetenz die musisch-iranische Umma, ja sogar die Muslime der Welt zu führen.

• Publikation und Forschung:

1. Allgemeiner Entwurf der islamischen Denkweise im Koran.
2. Tiefe des täglichen Pflichtgebetes.
3. Artikel über die Duldsamkeit.
4. Vier Hauptbücher der „Rejal-Wissenschaft" (Rejal: Wissenschaftler, die sich mit islamischen Überlieferungen [Hadith] befassen.)
5. Welayat [(Macht)-Befugnis, Vormundschaft]
6. Bericht über die Vorgeschichte und die derzeitige Lage des wissenschaftlichen Geistlichenseminars vom Maschad.
7. Lebensgeschichte der schiitischen Imame, nicht publiziert.
8. Aufrichtiger Führer.
9. Einheit und Gründung von Gruppierungen und Parteien.
10. Kunst aus der Sicht von Ayatollah Khamenei.
11. Richtiges Begreifen.
12. Das Element des Kampfes im Leben der Imame, Friede sei mit ihnen.
13. Geist des Monotheismus, Verneinung der Anbetung von Nichtgott.
14. Notwendigkeit zur Rückkehr zum Koran.
15. Lebensgang des Imam Sajjad, Friede sei mit ihm.
16. Imam Reza, Friede sei mit ihm und die Thronfolge.
17. Hadith von Welayat (eine Sammlung von seinen Botschaften und Reden, von denen bislang 9 Bände herausgegeben worden sind.) usw.

• Übersetzungen

1. Friedensschließung Imam Hassans, Friede sei mit ihm
von Razi Al-e Yasin.
2. Zukunft im Reich des Islam, von Seyyed Ghotb.
3. Muslime in der indischen Befreiungsbewegung, von Abd al Monem Namri Nasri
Plädoyer gegen die westliche Zivilisation, von Seyyed Ghotb, usw.

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[ شنبه 4 بهمن 1393  ] [ 9:15 AM ] [ Lover of Muhammad ] [ نظرات 0 ]

Botschaft des Oberhauptes der Islamischen Republik Iran Ajatollah Seyyed Ali Khamenei

Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Begnadenden

An alle jungen Menschen in Europa und Nordamerika!

Die jüngsten Ereignisse in Frankreich und ähnliche Vorfälle in einigen anderen westlichen Ländern haben mich davon überzeugt, dass ich euch direkt diesbezüglich ansprechen sollte. Ich wende mich an euch junge Menschen, nicht um eure Eltern außer Acht zu lassen, sondern deshalb, weil ich die Zukunft eures Volkes und eurer Heimat in euren Händen liegen und in euren Herzen ein vitaleres und sensibleres Verlangen nach der Wahrheit sehe. Mit diesen Zeilen wende ich mich auch nicht an eure Politiker und Regierungsverantwortlichen, denn ich bin mir sicher, dass sie bewusst den Weg der Politik von dem Weg der Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit getrennt haben.

Ich spreche zu euch über den Islam und insbesondere über das Bild, dass sie euch vom Islam vorlegen. Seit zwei Jahrzehnten, d.h. ungefähr nach dem Zerfall der Sowjetunion, hat es zahlreiche Bestrebungen gegeben, diese große Religion als einen beängstigenden Feind darzustellen. Die Heraufbeschwörung von Angst und Ablehnung und deren Missbrauch blicken bedauerlicherweise auf eine lange Vergangenheit in der politischen Geschichte des Westens zurück. Ich möchte hier nicht auf die verschiedenen Ängste, die bislang den westlichen Völkern eingeflößt worden sind, eingehen. Ihr selber könnt mit einem kurzen Blick auf die jüngsten kritischen Geschichtsstudien erkennen, dass in der neuen Geschichtsbeschreibung das unaufrichtige und betrügerische Verhalten westlicher Staaten gegenüber anderen Völkern und Kulturen auf der Welt gerügt worden ist. Die Geschichte Europas und Amerikas schämt sich wegen dem Skalventum. Sie schaut verlegen wegen der Kolonialzeit und wegen dem Unrecht an Farbigen und Nicht-Christen zu Boden. Eure Forscher und Historiker erklären aufrichtig, dass sie sich wegen des Blutvergießens schämen, welches im Namen der Religion zwischen Katholiken und Protestanten oder im Namen der Nationalität und der Volkszugehörigkeit im Ersten und Zweiten Weltkrieg geschehen ist.

Dieses Geständnis verdient von Natur aus Anerkenung. Ich will auch gar nicht die Geschichte tadeln, wenn ich einen Ausschnitt aus dieser langen Liste nenne, sondern ich möchte, dass ihr eure Intellektuellen fragt, warum das kollektive Gewissen im Westen immer erst mit einer Verzögerung von mehreren Jahrzehnten und manchmal mehreren Jahrhunderten aufwacht. Warum ist die Korrektur des kollektiven Gewissens immer auf die weit zurückliegende Vergangenheit gerichtet und nicht auf die aktuellen Probleme? Warum wird in wichtigen Dingen wie der Begegnung mit der islamischen Kultur und Denkweise eine allgemeine Informiertheit verhindert?

Ihr wisst ja, dass Herabsetzung und Hervorrufung von Hass und fiktiver Angst gegenüber „Anderem" die Grundlage für alle ungerechten Bestrebungen nach Profit und Vorteilen ist. Nun möchte ich, dass ihr euch selber fragt, warum diesmal die alte Politik der Angstmache und Verbreitung von Hass in einem derartig beispiellosen Ausmaß den Islam und die Muslime ins Visier genommen hat?

Warum ist das internationale Machtsystem von heute bestrebt, das islamische Denken an den Rand und in die Passivität zu drängen? Welche Sinngebungen und Werte gibt es denn beim Islam, die dem Konzept der Großmächte in die Quere kommen, und welche Interessen werden durch die falsche Darstellung des Islams denn gedeckt? Meine erste Bitte lautet daher, dass ihr nach den Motiven dieser großangelegten Schwarzmalerei über den Islam forscht.

Meine zweite Bitte ist die, dass ihr gegenüber der Flut von Vorurteilen und Hetzpropaganda, versucht, euch direkt und unmittelbar mit dieser Religion vertraut zu machen. Der gesunde Verstand befiehlt, dass ihr zumindest wisst, wovor ihr flieht und euch fürchtet und von welcher Beschaffenheit es ist. Ich bestehe nicht darauf, dass ihr meine oder irgendeine andere Deutung des Islams akzeptiert. Ich sage nur: Lasst nicht zu, dass euch, ausgehend von böswilligen und schmutzigen Motive, diese lebendige und die heutige Welt beeinflussende Wahrheit präsentiert wird. Gestattet nicht, dass sie euch heuchlerisch die Terroristen, die sie selber angeheuert haben, als Repräsentanten des Islams vorstellen. Lernt den Islam über die echten Quellen und die Quellen aus erster Hand kennen. Werdet mit dem Islam durch den Koran und die Biografie ihres großen Propheten vertraut. 
Ich möchte euch an dieser Stelle gerne fragen, ob ihr euch bislang schon direkt an den Koran der Muslime gewandt habt? Habt ihr die Verhaltensweise des Propheten des Islams und seine menschlichen und moralischen Lehren studiert? Habt ihr bislang außer über die Medien auch aus anderen Quellen über die Botschaft des Islams erfahren? Habt ihr euch jemals gefragt, wie und aufgrund welcher Werte dieser Islam mehrere Jahrhunderte hintereinander die größte wissenschaftliche und geistige Zivilisation der Welt hervorbrachte und die besten Gelehrten und Denker großzog?

Ich bitte euch nicht zuzulassen, dass sie durch abwertende und einfältige Maskenbilder zwischen euch und der Wahrheit eine gefühlsgeladene Trennmauer errichten und euch die Möglichkeit rauben, sich unvoreingenommen ein Urteil zu bilden. 
In unserer Zeit, in der die Kommunikationsmittel die geografischen Grenzen überwunden haben, solltet ihr nicht zulassen, dass man euch in künstliche geistige Grenzen einsperrt. Auch wenn kein Einzelner die entstandenen Klüfte ausfüllen kann, so kann doch jeder von euch für die eigene Erkenntnis und die Aufklärung seiner Umgebung eine Brücke des Denkens und der Gerechtigkeit über diesen Klüften errichten.

Dieser bewusst vorausgeplante Konflikt zwischen dem Islam und euch jungen Menschen ist nicht angenehm , aber er kann eurem wissbegierigen und suchenden Geist neue Denkaufgaben geben. Durch Bemühung um eine Antwort auf diese Fragen tut sich vor euch eine wertvolle Gelegenheit zur Entdeckung neuer Wahrheiten auf. Deshalb lasst diese Gelegenheit für das richtige und vorurteilfreies Islamverständnis nicht aus der Hand gleiten. Vielleicht werden dann dank eures Verantwortungsbewusstseins gegenüber der Wahrheit die kommenden Generationen weniger beschämt und mit einem ruhigeren Gewissen über diesen Abschnitt der Geschichte der Beziehungen des Westens zum Islam schreiben können.

Seyyed Ali Khamenei
21. Januar 2015


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[ شنبه 4 بهمن 1393  ] [ 8:35 AM ] [ Lover of Muhammad ] [ نظرات 0 ]
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