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Kurzer Lebenslauf des gehrten Oberhaupts der islamischen Revolution Ayatollah ol Osma Khamenei

„Findet eine Person wie Herrn Khamenei, der gegenüber dem Islam engagiert und Dienstbereit ist,

 und vom ganzen Herzen die Absicht hegt, diesem Volk zu dienen.

Ich kenne ihn schon seit langen Jahren."

Imam Khomeini

 

 Von der Geburt bis zur Schule

Das geehrte Oberhaupt der islamischen Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, Sohn des verstorbenen Hojjat ol Islam val Muslimin Haj Seyyed Javad Hosseini Khamenei wurde am 19. April 1939 in der heiligen Stadt Maschad geboren. Er ist der zweitälteste Sohn der Familie. Das Leben von Seyyed Javad Khamenei war wie das der meisten Geistlichen und Dozenten der Religionswissenschaften überaus einfach. Auch hatten seine Ehefrau und Kinder die tief greifende Bedeutung der Genügsamkeit und des einfachen Lebens von ihm gelernt und sich damit abgefunden. Der geehrte Revolutionsführer sagte über die Lage seines Familienlebens: „Mein Vater war ein bekannter Geistlicher, aber er war überaus fromm und zurückgezogen... Unser Leben verging sehr schwer. Ich erinnere mich daran, es gaben Nächte, in denen wir kein Abendessen hatten. Meine Mutter verschaffte uns mit Mühe ein Abendessen, das aus Brot und Rosinen bestand."

Mein väterliches Haus, in dem ich geboren wurde bestand - bis zum meinem vierten, fünften Lebensjahr -aus einem 60 - 70 Quadratratmeter großen Haus in der Armenviertel von Maschad. Es hatte nur ein Zimmer und einen Keller, dunkel und beklemmend! Wenn mein Vater Gäste bekam (und da mein Vater Geistlicher war und die Leute sich an ihn wandten hatte er normalerweise Gäste), mussten wir alle in den Keller gehen, bis der Gast weg war. Dann kauften einige Personen, die meinen Vater verehrten ein kleines Grundstück neben uns und fügten es unserem Haus hinzu. So bekamen wir drei Zimmer." Der Revolutionsführer wurde auf diese Weise großgezogen und ging mit 14 Jahren zusammen mit seinem älteren Bruder in die Schule, um das Alphabet und das Koranlesen zu lernen. Dann schlossen beide Brüder die Grundschulausbildung in der neu gegründeten islamischen Schule „Dar ol Taalim Dianati".

• Im wissenschaftlichen Geistlichenseminar

Er besuchte nach der Bekanntschaft mit „Jame al Moghaddamat" und Morphologie und Syntax das wissenschaftliche Geistlichenseminar und lernte bei seinem Vater und anderen Dozenten von damals die Literatur und Propädeutik bei Suleiman Khan und Navvab. „Die Hauptursache und der wahre Grund bei der Wahl dieses glänzenden Weges der Geistlichkeit waren mein Vater und auch meine Mutter interessierte sich dafür und regte mich an." Auch sein Vater beaufsichtigte die Lektionen seiner Kinder. Sie lernten auch Das Buch „Maalem" in dieser selben Periode. Dann lernten sie „Scharaye ol Islam" und „Scharh-e Lameh" beim Vater und einen Teil beim verstorbenen Agha Mirza Modarres Yazdi und „Rasael va Makaseb" bei dem verstorbenen Haj Scheich Haschem Ghazvini sowie die restlichen Lektionen wie die Grundzüge des Islamischen Rechts und die Methoden beim Vater und schlossen die Periode der Propädeutik und einigermaßen spezialisierte Fächer (Sath) in beispielloser und erstaunlicher Weise in 5 ½ Jahren ab.
Ihr verstorbener Vater Seyyed Javad spielte in all diesen Phasen eine wichtige Rolle beim Fortschritt dieses intelligenten Sohnes. Das geehrte Oberhaupt der Revolution nahm das Buch „Manzumeh Sabzevar" über Philosophie und Logik zunächst beim verstorbenen Ayatollah Mirza Javad Agha Tehrani und dann beim verstorbenen Scheich Reza Isi durch.

• Im Geistlichenseminar von Najaf

Ayatollah Khamenei hatte im 18. Lebensjahr in Maschad die Spezialfächer des islamischen Rechts und Methoden beim großen Autorität, dem verstorbenen Ayatollah ol Osma Milani begonnen. Er pilgerte 1957 nach Najaf. Er nahm dann an den Kursen für Spezialfächer der großen befugten Rechtsgelehrten im wissenschaftlichen Geistlichen Seminar wie des verst. Seyyed Mohssen Hakim, Seyyed Mahmud Schahrudi, Mirza Bagher Zanjani, Seyyed Yahya Yazdi und Mirza Hassan Bojnurdi. Es gefiel ihm dort die Art und Weise des Unterrichts und Forschung und setzte seinen Vater von seiner Absicht in Kenntnis, aber der Vater war dagegen und er kehrte nach einiger Zeit nach Maschad zurück.

• Im wissenschaftlichen Geistlichenseminar von Ghom

Ayatollah Khamenei befasste sich 1958 bis 1964 in dem wissenschaftlichen Geistlichen Seminar von Ghom mit dem Studium des islamischen Rechts, der Methoden und Philosophie. Seine Lehrer waren die großen Gelehrten verst. Ayatollah ol Osma Borujerdi, Imam Khomeini, Scheich Morteza Haeri Yazdi und Allameh Tabatabai. 
Im Briefwechsel mit seinem Vater erfuhr das Oberhaupt der Revolution, dass ein Auge des Vaters durch Katarakt erblindet worden ist. Deshalb hegte er Zweifel, ob er in Ghom beleiben und sein Studium dort im großen Seminar fortsetzen, oder nach Maschad zurückkehren und sich um seinen Vater Kümmern sollte. Ayatollah Khamenei kam dann zu dem Schluss, dass Gott zuliebe von Ghom nach Maschad zurückkehren und sein Vater betreuen sollte. Diesbezüglich sagt er: „Ich begab mich nach Maschad und Gott schenkte uns große Erfolge. Jedenfalls befasste ich mich mit meiner Arbeit und Pflichten. Wenn ich im Leben Erfolge gehabt habe, bin ich der Meinung, dass dies alles wegen der guten Taten ist, die ich für meinen Vater und meine Mutter tat." Ayatollah Khamenei wählte die richtige Alternative. Manche Gelehrten und Bekannte bedauerten, dass er das wissenschaftliche Geistlichenseminar von Ghom so bald verlassen hat und wenn er geblieben währe würde er diesen und jenen Rang haben können. Aber die Zukunft zeigte, dass er die richtige Wahl getroffen hatte und das göttliche Los hatte ein besseres und höheres Schicksal für ihn bestimmt. Könnte sich denn jemand vorstellen, dass der gelehrte 25 Jährige Jugendliche von damals, der zwecks Zufriedenheit Gottes und Dienstleistung an seinen Vater und seine Mutter Ghom in Richtung Maschad verlassen hatte 25 Jahre danach den großen Rang des befugten Rechtsgelehrten der Muslime erlangen kann? Er nahm auch in Maschad nicht Abstand von der Fortsetzung seines Studiums und setzte abgesehen vom Kampf, Gefängnis und Reisen sein Studium des islamischen Rechts und Methoden bis 1968 bei den großen Gelehrten des Geistlichenseminars von Maschad, insbesondere bei Ayatollah Milani fort. Darüber hinaus unterrichtete er neben dem Studium und Betreuung des bejahrten Vaters und der Mutter islamisches Recht, Methoden und Religionskenntnisse für junge Studenten.

• Politische Aktivitäten

Ayatollah Khamenei gehört wie er sagt „zu den Schülern Imam Khomeinis im auf den Gebieten islamisches Rechts, Methoden, Politik und Revolution", aber den ersten politischen und kämpferischen Funken und der Feindschaft mit teuflischen Herrschern schlug der große Glaubenskämpfer und Märtyrer auf dem Wege des Islam Seyyed Mojtaba Navvab Safavi in seinem Bewusstsein.
Dies geschah als Navvabe Safavi 1952 zusammen mit einer Anzahl der Gruppierung „Fadaiyan-e Islam" Maschad besuchte und in der Suleimam-Khan-Medrese eine ergreifende und erwachende Rede über die Wiederbelebung des Islam, Souveränität der göttlichen Gebote, Betrügerei des Schahs und der Engländer und ihr lügnerisches Verhalten gegenüber dem iranischen Volk hielt. Ayatollah Khamenei, der damals zu den jungen Studenten dieser Medrese gehörte war von den feurigen Worten von Navvab stark gerührt. Er sage: „Zu dieser Zeit kam der erste Funken zur Anregung der islamischen Revolution durch Navvab Safavi bei mir zustande und es besteht kein Zweifel, dass das erste Feuer in unserem Herzen der verst. Navvab Safavi zündete."

• Anhänger der Bewegung von Imam Khomeini

Ayatollah Khamenei, der seit 1962 in Ghom lebte und die revolutionäre Protestaktionen von Imam Khomeini gegen die antiislamische und von den USA bejahte Politik von Mohammad Reza Schah Pahlavi begannen, trat auf der Szene der politischen Kämpfe auf und kämpfte 16 Jahre lang trotz aller Höhen und Tiefen, Foltern, Verbannungen und Gefangenschaft. Auf diesem Wege schreckte er vor keiner Gefahr zurück. 1959 wurde er zum ersten Mal seitens Imam Khomeini beauftragt, seine Botschaft bezüglich der Art und Weise der Aufklärungsprogramme der Geistlichen im Monat Moharram und Aufklärung gegen die Amerikahörige Politik des Schahs und die Lage in Iran und die Ereignisse von Ghom Ayatollah Milani und der Ulima von Khorassan zu übermitteln. Er führte diesen Auftrag aus und begab sich dann zur Aufklärung nach Birjand. Dort befasste er sich im Einklang mit der Botschaft Imam Khomeinis mit der Agitation und Aufklärung gegen das Pahlaviregime und die USA. Deshalb wurde er am 12. Juni 1963 festgenommen und für eine Nacht eingesperrt. Am nächsten Tag wurde er unter der Bedingung, dass er nicht predigt und unter Aufsicht lebt, freigelassen. Nach dem blutigen Ereignis vom 15. Khordad (5.Juni) brachte man ihn wieder von Birjand nach Maschad und lieferte ihn ins Untersuchungsgefängnis ein. Dort wurde er 10 Tage lang unter schlimmsten Konstellationen, Folter und Misshandlung inhaftiert.

• Die zweie Festnahme

Im Januar 1964 begab sich Ayatollah Khamenei zusammen mit einer Anzahl seiner Freunde aufgrund eines kalkulierten Programms nach Kerman. Sie fuhren nach zwei, drei Tagen Aufenthalt in Kerman, Vorträgen, Predigten und Treffen mit den Ulima und Theologiestudenten dieser Stadt nach Zahedan. Seine enthusiastischen Reden und Aufklärungen, insbesondere am 26 Januar (Jahrestag der gefälschten Wahlen und des Referendums durch den Schah) wurden vom Volk begrüßt. Am 15. Ramadan (im arabischen Kalender) am Jahrestag der Geburt von Imam Hassan, Friede sei mit ihm, erreichten seine Offenheit, Tapferkeit und revolutionäre Begeisterung bei der Enthüllung der diabolischen und Amerikahörigen Politik des Pahlaviregimes den Höhepunkt. Aus diesem Grunde nahm ihn die SAVAK (Geheimdienstorganisation) in der Nacht fest und schickte ihn per Flugzeug nach Teheran. Der geehrte Revolutionsführer wurde dort in Ghezel-Ghaleh-Gefängnis zwei Monate Lang in Einzelhaft gehalten. Er hielt dabei verschiedene Arten von Verschmähungen und Foltern durch.

• Die dritte und vierte Festnahme

Seine Kurse für Interpretation, Überlieferung und islamisches Gedankengut in Maschad und Teheran wurden mit der enormen Begrüßung der enthusiastischen und revolutionären Jugend konfrontiert. Diese Aktivitäten machten die SAVAK wütend. So wurde er von ihnen verfolgt. Aus diesem Grunde lebe 1966 heimlich in Teheran. Ein Jahr später (1967) wurde er aber inhaftiert. Wegen dieser wissenschaftlichen Aktivitäten und Veranstaltungen für den wissenschaftlichen Unterricht und reformierenden Aufklärungen wurde er 1970 ein weiteres Mal von der SAVAK festgenommen.

• Die fünfte Festnahme

Der geehrte Ayatollah Khamenei schreibt über seine 5. Festnahme durch die SAVAK. „Bereits seit 1969 war die Grundlage zu bewaffneten Aktionen in Iran gegeben. Auch die Empfindlichkeit und Härte der politischen Apparate des vorigen Regimes mir gegenüber hatten zugenommen. Denn sie hatten aufgrund der Anhaltspunkte begriffen, dass eine solche Strömung mit Personen wie mir in Verbindung stehen müsste. 1971 wurde ich zum fünften Mal inhaftiert. Die gewalttätigen Begegnungen der SAVAK im Gefängnis zeigten offensichtlich, dass der Staatsapparat vor den Zusammenschluss der Strömungen des bewaffneten Kampfes an den Zentren des islamischen Gedankengutes große Angst hatte und nicht glauben konnte, dass meine geistigen und agitatorischen Aktionen in Maschad und Teheran nichts mit dieser Strömung zu tun haben könnten. Nach meiner Freilassung nahmen die allgemeinen Kurse für Interpretation und geheime Ideologiekurse usw. ein größeres Ausmaß an.

• Die sechste Festnahme

Zwischen 1971 und 1974 wurden die Kurse von Ayatollah Khamenei in den drei Moscheen „Keramat", „Imam Hassan A... „ und „Mirza Jaafar" in der heiligen Stadt Maschad abgehalten und Tausende begeisterte Bürger, insbesondere informierte und intellektuelle Jugendliche und revolutionäre und engagierte Theologiestudenten begaben sich zu diesen drei Zentren und wurden mit dem originellen islamischen Gedankengut vertraut.
Seine Lektionen für Nahjulbalagha hatten eine andere Stimmung. Sie wurden in Form von Druckschriften vervielfältigt und den Interessenten zur Verfügung gestellt.
Junge und revolutionäre Theologiestudenten lernten bei ihm die Lehre der Wahrheit und des Kampfes. Sie begaben sich in verschiedene Städte Irans und machten die Bürger mit jenen brillanten Wahrheiten vertraut. So bereiteten sie die Lage für die große islamische Revolution. Wegen dieser Aktivitäten stürmte die SAVAK im Januar 1975 barbarisch das Haus von Ayatollah Khamenei in Maschad und nahm ihn fest und beschlagnahmte viele Notizen und Schriftstücke von ihm. Dies war die sechste und härteste Festnahme von ihm. So befand er sich bis zum Herbst 1975 im gemeinsamen Komitee des Polizeipräsidiums in Haft. In diesem Zeitraum wurde er bei härtesten Zuständen in einer Zelle gehalten. Die Härte und Grausamkeiten, die er bei dieser Haft erduldete sind wie er dazu sagt „lediglich für diejenigen, die solche Situationen erlebt haben vorstellbar". 
Nach der Feilassung aus dem Gefängnis kehrte er nach Maschad zurück und befasste sich erneut mit denselben wissenschaftlichen, forschungsbezogenen und revolutionären Bestrebungen. Allerdings durfte er nicht mehr die früheren Kurse abhalten.

• Im Exil

Das verbrecherische Pahlaviregime nahm gegen Ende 1977 Ayatollah Khamenei fest und verbannte ihn für 3 Jahre nach Iranschahr. Mitte 1978 wurde er nach der Ausdehnung der allgemeinen Kämpfe der revolutionären iranischen Muslime freigelassen, kehrte nach Maschad zurück und erschien an der Spitze der Volkskämpfe gegen das barbarische Pahlaviregime. So konnte er nach 15 Jahren tapferen Kampfes, Widerstandleistung auf dem Wege Gottes und Aushaltung von soviel Härten und unerträglichen Zuständen das angenehme Ergebnis des Aufstandes, Widerstandes und Kampfes, das heißt den Sieg der großen islamischen Revolution in Iran und den demütigenden Sturz der schändlichen und brutalen Herrschaft von Pahlavi und die Herstellung der Souveränität des Islam in diesem Land erleben.

• An der Schwelle des Sieges

An der Schwelle des Sieges der islamischen Revolution, vor der Rückkehr Imam Khomeinis aus Paris nach Teheran wurde nach seiner Anweisung der „islamische Revolutionsrat" unter der Beteiligung von kampfbereiten Persönlichkeiten wie Märtyrer Motahari, Märtyrer Beheschti, Haschemi Rafsanjani usw. in Iran gebildet. Auch trat Ayatollah Khamenei auf Anweisung des geehrten Imam diesem Rat bei. Die Botschaft des Imam wurde ihm durch Märtyrer Motahari mitgeteilt und er begab sich daraufhin nach Teheran.


Ayatollah Khamenei befasste sich auch nach dem Sieg der islamischen Revolution nach wie vor enthusiastisch und eifrig mit den wertvollen islamischen Aktivitäten zur Annäherung an die Ziele der islamischen Revolution. Jede dieser Aktivitäten war in ihrer Art und Zeit einmalig und überaus bedeutsam. Hier nur das Wichtigste in Kürze:
• Begründung der „Partei der Islamischen Republik" unter der Zusammenarbeit mit den kampfbereiten Ulima Märtyrer Motahari, Märtyrer Bahonar und Haschemi Rafsanjani usw. im März 1978.
• Stellvertretung des Verteidigungsministeriums 1979.
• Leitung der Revolutionsgarde 1979.
• Imam des Teheraner Freitagsgebetes 1979.
• Vertreter von verst. Imam Khomeini im Obersten Verteidigungsrat 1980.
• Abgeordneter der Teheraner Bürger im islamischen Parlament 1979.
• Aktive und aufrichtige Präsenz in Kampfanzug in den Frontabschnitten der heiligen Verteidigung nach dem Beginn des auferlegten Krieg des Irak gegen Iran und Aggression der Armee Saddams gegen die iranischen Grenzen mit der Ausrüstung und Intrigen der diabolischen Großmächte, darunter der USA und Ex-Sowjet-Union.
• Nicht gelungener Terroranschlag auf ihn durch die Monafeghin, so genannten Volksmujahidin am 27. Juni 1981 in der Abuzar-Moschee.
• Staatspräsidentschaft im Gefolge des Märtyrertodes des zweiten iranischen Staatspräsidenten Mohammad Ali Rajaee. Ayatollah Khamenei wurde im, Oktober 1981 mit über 16 Millionen Stimmen des Volkes und Dekret des verst. Imam Khomeini zum Staatspräsidenten der IRI gewählt. 1985 - 1989 wurde er dann zum zweiten Mal wiedergewählt.
• Vorsitzender des Kulturrevolutionsrates 1981.
• Vorsitzender des Landesinteressenrates 1987.
• Vorsitzender des Rates zur Revidierung der Verfassung 1989.
• Oberhaupt der islamischen Revolution und befugter Rechtsgelehrter seit dem 4. Juni 1989 nach dem Dahinscheiden des geehrten Oberhauptes der Revolution Imam Khomeini. Er wurde durch den Expertenrat zu diesem erhabenem Rang und dieser großen Verantwortung gewählt, eine gesegnete und richtige Wahl. Es gelang ihm nach dem Dahinscheiden des Imam mit voller Kompetenz die musisch-iranische Umma, ja sogar die Muslime der Welt zu führen.

• Publikation und Forschung:

1. Allgemeiner Entwurf der islamischen Denkweise im Koran.
2. Tiefe des täglichen Pflichtgebetes.
3. Artikel über die Duldsamkeit.
4. Vier Hauptbücher der „Rejal-Wissenschaft" (Rejal: Wissenschaftler, die sich mit islamischen Überlieferungen [Hadith] befassen.)
5. Welayat [(Macht)-Befugnis, Vormundschaft]
6. Bericht über die Vorgeschichte und die derzeitige Lage des wissenschaftlichen Geistlichenseminars vom Maschad.
7. Lebensgeschichte der schiitischen Imame, nicht publiziert.
8. Aufrichtiger Führer.
9. Einheit und Gründung von Gruppierungen und Parteien.
10. Kunst aus der Sicht von Ayatollah Khamenei.
11. Richtiges Begreifen.
12. Das Element des Kampfes im Leben der Imame, Friede sei mit ihnen.
13. Geist des Monotheismus, Verneinung der Anbetung von Nichtgott.
14. Notwendigkeit zur Rückkehr zum Koran.
15. Lebensgang des Imam Sajjad, Friede sei mit ihm.
16. Imam Reza, Friede sei mit ihm und die Thronfolge.
17. Hadith von Welayat (eine Sammlung von seinen Botschaften und Reden, von denen bislang 9 Bände herausgegeben worden sind.) usw.

• Übersetzungen

1. Friedensschließung Imam Hassans, Friede sei mit ihm
von Razi Al-e Yasin.
2. Zukunft im Reich des Islam, von Seyyed Ghotb.
3. Muslime in der indischen Befreiungsbewegung, von Abd al Monem Namri Nasri
Plädoyer gegen die westliche Zivilisation, von Seyyed Ghotb, usw.

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[ شنبه 4 بهمن 1393  ] [ 9:15 AM ] [ Lover of Muhammad ] [ نظرات 0 ]
 

 

BIOGRAPHY OF THE LIFE OF HIS EMINENCE AYATOLLAH KHAMENEI,
LEADER OF THE ISLAMIC REPUBLIC OF IRAN

 

 

 

 

On the 16th of July 1939, the future Leader of Islamic Iran was born in the holy city of Mashhad, in the province of Khorasan. Sayyed Ali was the second son of Sayyed Javad Khamenei, a humble and poor Islamic scholar who taught all members of his family how to lead a simple, humble way of life. 
"My father, though a well-known religious figure, was a bit of an ascetic. We had a hard life. Sometimes for supper we had nothing but bread with some raisins, which our mother had somehow improvised.... our house, some sixty-five square meters, consisted of a single room and a gloomy basement. When visitors came to see my father as the local cleric to consult about their problems, the family had to move into the basement while the visit went on.... Years later some charitable persons bought the small, empty lot adjacent to our house, so we were able to build two more rooms."

 

                     
 
EDUCATION

At the age of four Sayyed Ali and his older brother Mohammad, were sent to maktab, the traditional primary-schools of that time, in order to learn the alphabet and the Holy Quran. Later, he was transferred to a newly established Islamic school to continue his learning. 
After this primary schooling, Sayyed Ali pursued his studies at the theological seminary in Mashhad. "The main encouraging factors for this enlightened decision were my parents, especially my father" says Ayatollah Khamenei today. 
At Soleiman Khan and Nawwab religious schools and under the supervision of his father and the tutorships of some great religious scholars, he studied all the 'intermediate level ' curriculum including logic, philosophy and Islamic jurisprudence in the exceptionally short time of five years. He then started his advanced level studies called darse kharij with such eminent scholars and instructors as Grand Ayatollah Milani.
 

 

 
THE FAMED SEMINARIES OF NAJAF AND QUM

The young Sayyed Ali was only eighteen years old when he started his studies at the highest level. He decided to make a pilgrimage to the holy shrines in Iraq, and so he left Iran for Najaf in 1957. He was fascinated by the theological and academic instructions of such eminent scholars such as Ayatollah Hakim and Ayatollah Shahrudi. He attended their lessons and was willing to stay there and continue his studies in order to profit from these excellent teachers. However his father made it known that he preferred his son continue his advanced studies in the holy city of Qum. Thus, respecting his father's wish, he returned to Iran in 1958. 
Diligently and enthusiastically he followed his advanced studies in Qum from 1958 to 1964 and benefited from the teachings of great scholars and grand ayatollahs such as Ayat. Borujerdi, Imam Khomeini, Ayat. Haeri Yazdi and Allamah Tabatabai.
He received the bad news that his father had lost his sight in one eye and was not able to read properly. This prompted him to return to Mashhad and while being at the service of his father, seek further knowledge from him, from Ayatollah Milani and other important scholars residing in Mashhad. The young Sayyed Ali, who had now become a mujtahid by having completed his advanced level studies, began to teach various religious subjects to younger seminary and university students.
Recalling this important point of departure in his life, the Leader says, "If there have been any successes in my life, they all go back to God's blessings favored upon me because of my dutiful caring for parents."
 
  

POLITICAL ACTIVITIES

"In the areas of political and revolutionary ideas and Islamic jurisprudence, I am certainly a disciple of Imam Khomeini" says Ayatollah Khamenei. He adds: "Yet the very first sparks of consciousness concerning Islamic, revolutionary ideas and the duty to fight the Shah's despotism and his British supporters, was kindled in my soul at the age of 13 when the brave cleric, Nawwab Safavi, later martyred by the Shah's regime, came to our school in Mashhad in 1952 and delivered a fiery speech against the Shah's anti-Islamic and devious policies." 
It was in Qum in 1962, that Sayyed Ali joined the ranks of the revolutionary followers of Imam Khomeini who opposed the pro-American, anti-Islamic policies of the Shah's regime.
Dedicated and fearless, he followed this path for the next 16 years which ultimately led to the downfall of the Shah's brutal regime: persecution, torture, imprisonment and exile could not make him waver for a moment.
In May of 1963 (corresponding to the holy month of Muharram), Imam Khomeini honored the young, brave cleric Sayyed Ali, with the mission of taking a secret message to Ayatollah Milani and other clergymen in Mashhad, on the ways and tactics of exposing the true nature of the Shah's regime. He fulfilled this mission properly and traveled to the city of Birjand for further propagation of Imam Khomeini's views. Here he was arrested for the first time and spent one night in jail. The following the authorities ordered him not to speak at the pulpit again. From that moment he knew that he would be under police surveillance all the time. Of course he did not submit to police threats, and as a result of his activities relating to the bloody June 1963 Uprising (15th of Khordad ), he was again arrested and transferred to Mashhad to spend ten days in prison under severe conditions.
In January 1964 (Ramadhan 1383), according to a well-organized plan, Ayatollah Khamenei and a few close friends traveled to Kirman and Zahedan in southern Iran, to expose the phony referendum the Shah was holding for his so-called reforms. There in the course of many public speeches, he exposed the satanic American policies of the Pahlavi regime. This time, the Shah's feared intelligence agency, SAVAK, stepped in and arrested him one late evening. He was taken to Tehran by an airplane to spend two months in solitary confinement during which time he was tortured. 
Once freed, he started holding lessons on the exegeses of the Holy Quran, the Prophetic Traditions and Islamic ideology in Mashhad and Tehran. These lessons were most appreciated by the revolutionary Iranian youth. As he was sure now that SAVAK was watching him closely, he was forced to go underground in 1967. However, he was arrested again for holding such classes and Islamic discussions.
Ayatollah Khamenei has himself explained the reasons for such measures by SAVAK: 
"From 1970 onwards, grounds for an armed movement were being laid out. Accordingly the regime's sensitivity and severity of action against me increased. They could not believe that the armed actions were not connected with a sound, Islamic ideology. They thought that there must be links between these revolutionaries and people like me because of my intellectual and diligent activities. Despite all this, after I was released, more and more people attended my classes on the Holy Quran and many were present at our clandestine gatherings."

 



LAST ARREST AND EXILE

 

Throughout the years 1972-1975, Ayatollah Khamenei was holding classes on the Holy Quran and Islamic ideology in three different mosques in Mashhad. These classes together with his lectures on Imam Ali's (as) Nahjul Balagha attracted thousands of conscious, politically-minded youth and students. The lectures were circulated among the people in hand-written or typed forms, in most towns and cities. 
His students traveled to distant cities to spread his lessons and ideas. All this frightened the Shah's SAVAK agents and so, in the winter of 1975, they broke into his home in Mashhad and arrested him for the 6th time and confiscated all his books and notes. 
Now he was detained in Tehran's notorious "Police-SAVAK Joint Prison" for many months. This had been his most trying imprisonment, and Ayatollah Khamenei has this to say about the barbarous treatment of the detainees: "These conditions may be understood only by those who suffered them..." 
In the autumn of 1975, he was freed and sent back to Mashhad and he was now completely banned from delivering lectures or holding classes.
His clandestine activities, however, prompted SAVAK to apprehend him in the winter of 1976 and sentence him to exile for three years. This difficult period came to an end in the latter part of 1978 due to the prevailing political conditions, and Ayatollah Khamenei returned to Mashhad a few months before the triumph of the Islamic revolution. He diligently continued his political-religious activities in this momentous period of civil unrest and mass demonstrations throughout Iran. 
Thus, after nearly 15 years of bearing all sorts of torture and maltreatment at the hands of the agents of the Shah's bloodthirsty regime, he could now witness the fall of the tyrannical Pahlavi regime and the rise of an Islamic Republic in Iran.

 



THE VICTORY OF THE ISLAMIC REVOLUTION

 

Shortly before the triumph of the Islamic Revolution (February 11, 1979) and before Imam Khomeini's victorious return to Iran from Paris, an Islamic Revolutionary Council was formed at the behest of the Imam. Ayatollah Khamenei was appointed as a member of this Council together with other important Islamic notables such Shahid Ayatollahs Motahhari and Beheshti. He, therefore, left Mashhad for Tehran to take up his new responsibilities.

 



NEW RESPONSIBILITIES

 

The following is a list of the services he has rendered to the Islamic Republic since that time: 
1980- Founding member of the Islamic Republic Party, together with such religious scholars and Mujahids as Shahid Beheshti, Rafsanjani, Shahid Bahonar, and Musavi-Ardebili.
• Deputy-Minister of Defence
• Supervisor of the Islamic Revolutionary Guards
• Imam of Tehran's Friday Congregational Prayers, per Imam Khomeini's decree.
• Elected Tehran MP in the Majlis (Consultative Assembly) 
1981- Imam Khomeini's Representative at the High Council of Defence
• Active presence at the fronts of the Iraqi-imposed war.
1982- Elected President of the Islamic Republic of Iran following the martyrdom of President Mohammad Ali Rajai (Ayatollah Khamenei was himself the target of an assassination attempt at Abu Dhar mosque in Tehran after which he was hospitalized for a few months).
• Appointed Chairman of the Revolution's Cultural Council.
1986- President of the Expediency Council
• Re-elected President of the Islamic Republic for a second 4-year term
1989- Elected as the Supreme Leader of the Islamic Republic of Iran by the Assembly of Experts after the demise of Imam Khomeini.
1990- Chairman of the Committee for Revision of the Constitution.


WORKS AUTHORED AND TRANSLATIONS
Works Authored

1. Islamic Thought in the Quran (An Outline)
2. The Profundity of Prayer
3. A Discourse on Patience
4. On the Four Principal Books of Traditions Concerning the Biography of Narrators.
5. Guardianship (Wilayah)
6. A General Report of the Islamic Seminary of Mashhad 
7. Imam Al-Saadiq (AS)
8. Unity and Political Parties
9. Personal Views on the Arts
10. Understanding Religion Properly
11. Struggles of Shia Imams (as)
12. The Essence of God's Unity
13. The Necessity of Returning to the Quran
14. Imam Al-Sajjad (as)
15. Imam Reza (as) and His Appointment as Crown Prince.
16. The Cultural Invasion (Collection of Speeches)
17. Collections of Speeches and Messages ( 9 Volumes )

Translations (from Arabic into Farsi)
1. Peace Treaty of Imam Hassan (AS) , by Raazi Aal-Yasseen
2. The Future in Islamic Lands, by Sayyed Qutb
3. Muslims in the Liberation Movement of India, by Abdulmunaim Nassri
4. An Indictment against the Western Civilization, by Sayyed Gutb

Khamanei.ir


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[ شنبه 4 بهمن 1393  ] [ 9:13 AM ] [ Lover of Muhammad ] [ نظرات 0 ]

Во имя Аллаха Милостивого, Милосердного!
Всей молодежи Европы и Северной Америки!

Недавний инцидент во Франции и аналогичные происшествия в некоторых других западных государствах убедили меня в том, чтобы напрямую поговорить с вами об этом. Я обращаюсь к вам, молодежи, не потому, что игнорирую ваших матерей и отцов, а потому что вижу будущее ваших народов и вашей земли в ваших руках, а также считаю более живым и бдительным чувство стремления к истине в ваших сердцах. В своем письме я не обращаюсь также к вашим политикам и руководству, потому что уверен в том, что они осознанно уклонили путь политики вспять от искреннего и правильного пути.

Я хочу поговорить с вами об исламе, а именно о том облике и представлении, которое вам демонстрируют в качестве ислама. На протяжении последних двух десятилетий, т.е. примерно после распада Советского Союза, предпринимаются серьезные попытки представить эту великую религию в качестве страшного врага. Возбуждение чувства страха, ненависти и злоупотребление им, к сожалению, давно практикуется в политической истории Запада. Я не хочу здесь останавливаться на всевозможных фобиях, которые до сегодняшнего дня навязываются народам западных государств. Пробежавшись по страницам последних критических исследований в области истории, вы сами можете убедиться, что в новом написании истории осуждаются неискреннее и лицемерное поведение западных правительств в отношении других народов и культур мира. История Европы и Америки стыдится рабовладельческого периода, осрамлена из-за периода колониализма, ей стыдно из-за насилия в отношении представителей других рас и тех, кто не исповедует христианство. Ваши исследователи и историки глубоко пристыжены из-за кровопролития, которое совершалось в ходе первой и второй мировых войн под предлогом религии между католиками и протестантами или же под эгидой национальной или этнической сущности.

Это само по себе заслуживает похвалы, и я, в свою очередь, частично зачитывая этот длинный список, вовсе не намереваюсь осуждать историю, но хочу, чтобы вы спросили у своих мыслителей, почему общественная совесть на Западе всегда должна просыпаться и просвещаться с запозданием в несколько десятилетий, а порой и в несколько столетий? Почему пробуждение общественной совести должно отсылаться к далекому прошлому, а не опираться на злободневные вопросы? Почему в отношении такого важного вопроса, как метод подхода к исламской культуре и идеологии, пресекаются попытки формирования общественного сознания?

Вы прекрасно знаете, что оскорбления и создание воображаемого страха и ненависти по отношению к другому является общей уловкой всех тех, кто насильственным образом преследует свою выгоду и интересы. А теперь я хочу, чтобы вы спросили самих себя, почему старая политика распространения фобии и ненависти на этот раз с беспрецедентной силой нацелилась на ислам и мусульман? Почему структура власти в современном мире хочет, чтобы исламское мышление оставалось в стороне и было пассивным? Что за смыслы и ценности заложены в исламе, что мешают планам крупных держав, и какие интересы удовлетворяются, когда представляется искаженный облик ислама? Таким образом, во-первых, я призываю вас спросить и изучить стимулы этих массовых попыток облить грязью ислам.

Во-вторых, я прошу Вас в ответ на волну предосуждений и негативной пропаганды постараться напрямую и без посредников получать знания об этой религии. Здравый смысл требует, по меньшей мере, знания того, чем вас пугают, от чего призывают бежать и в чем заключается его сущность. Я не настаиваю, чтобы вы согласились с моим пониманием ислама или любой другой его интерпретацией, но я призываю, чтобы вы не позволили, чтобы вас знакомили с этим динамичным и влиятельным фактом в современном мире через амбиции и мутные цели. Не позволяйте, чтобы они лицемерно представляли вам своих наемных террористов в качестве представителей ислама. Познавайте ислам через подлинные источники и источники из первых рук. Знакомьтесь с исламом посредством Корана и жизни его великого Пророка (да благословит Аллах его и его семейство!). Я отсюда хочу спросить у вас, обращались ли вы до сих пор к Корану мусульман? Читали ли вы до настоящего времени учения Пророка Ислама (да благословит Аллах его и его семейство!) и его нравственные и гуманные учения? Слышали ли вы до сих пор послание ислама из других источников, кроме СМИ? Спрашивали ли вы когда-нибудь у себя, каким образом и, базируясь на каких ценностях, этот ислам на протяжении многих веков воспитал крупнейшую в мире научную и интеллектуальную цивилизацию и подарил миру величайших ученых и мыслителей?

Я хочу, чтобы вы не позволили, чтобы между вами и действительностью создали эмоциональную и чувствительную преграду посредством создания нереального и искаженного облика и лишили вас возможности непредвзятого суждения. Сегодня, когда средства связи и коммуникации устранили географические границы, не позвольте, чтобы Вас удерживали в искусственных границах сознания. Хотя никто в одиночку не в состоянии заполнить образовавшиеся дыры, но каждый из вас способен ради своего просвещения и осведомленности окружающих проложить идейные мосты и мосты справедливости над этими дырами. Хотя эта заранее спроектированная проблема между вами, молодежью, и исламом является неприятной, но она может пробудить в вашем любопытном и ищущем сознании новые вопросы. Попытки найти ответы на эти вопросы предоставляют вам благоприятную возможность для выявления новых истин. Поэтому не упускайте эту возможность правильного понимания ислама без предварительного суждения, в надежде на то, что благодаря вашей ответственности перед истиной, будущее поколение быть может будет писать об этом отрезке истории взаимодействия Запада и Ислама с меньшим терзанием и с более облегченной совестью.

Сейед Али Хаменеи
21 января 2015 г.


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[ شنبه 4 بهمن 1393  ] [ 9:06 AM ] [ Lover of Muhammad ] [ نظرات 0 ]

En el nombre de Dios, el Clemente el Misericordioso

A los estudiantes en general de Europa y Norte América:

Los sucesos últimos en Francia y en otros países occidentales me convencieron para que hable directamente con vosotros, jóvenes, sobre estos sucesos. No porque quiera dejar de lado a sus padres y madres, sino porque veo el futuro de la Nación y su tierra en sus manos y también veo en ustedes y vuestros corazones el sentimiento de la búsqueda de la verdad más viva e inteligente. En este mensaje no hablo con vuestros políticos y gobernantes. Creo que ellos conscientemente han separado el camino de la veracidad y lo correcto del camino de la política. Mi palabra con vosotros es sobre el Islam y en especial sobre la imagen y rostro que os presentan del Islam.

Desde hace dos décadas antes, quiere decir casi después del derrumbamiento de la Unión Soviética, se han esforzado mucho para que esta gran religión se vea como un enemigo monstruoso. El sentimiento del miedo, del odio y el aprovecharse para movilizarlos desgraciadamente tiene un antecedente extenso en la historia política de Occidente. No quiero enumerar en este lugar a los diferentes miedos que han infundido en las naciones occidentales. Ustedes mismos con un breve repaso a las últimas investigaciones críticas sobre la historia ven que han reprochado los revisionistas las actitudes no veraces e insensatas de los gobiernos occidentales con otras culturas y civilizaciones del mundo. La historia de Europa y América esta avergonzada de la esclavitud. Desde la época del colonialismo esta cabizbajo y lo mismo está por la opresión a los negros y los no cristianos.

Vuestros investigadores e historiadores se lamentan profundamente por los derramamientos de sangre en nombre de la religión entre católicos y protestantes y a nombre de los nacionalismos y etnias en la primera y segunda guerra mundial. En sí mismo estos sentimientos son elogiables y mi objetivo al repetir este largo índice no es reprochar la historia sino que quiero de vosotros que pregunten a sus intelectuales por qué la conciencia general en Occidente debe despertar y ser informado con un retraso de diez años y a veces de cientos de años.

¿Por qué la revisión en la conciencia general debe relacionarse con el pasado lejano y no a los asuntos del día? ¿Por qué en un tema tan importante como la manera del encuentro con la cultura y el pensamiento islámico se niegan a que la gente tenga una información general y correcta? Vosotros sabéis perfectamente que humillar y crear odio y miedo imaginario con respecto a otro siempre ha preparado el terreno para los beneficios opresores. Ahora yo quiero que se pregunten a sí mismos, ¿Por qué la política antigua de crear miedo y odio con una fuerza sin antecedentes ha tomado como objetivo al Islam y a los musulmanes. ¿Por qué la estructura del poder en el mundo actual quiere que el pensamiento islámico sea colocado en el margen y en una actitud pasiva?

¿Qué contenidos y valores existen en el Islam que perturban al programa de los grandes poderes y que beneficios tendrán en la sombra de deformar el rostro del Islam?

Entonces mi primero pedido a vosotros es que pregunten e investiguen sobre los motivos de esta actitud negativa contra el Islam.

Mi segundo pedido es que en reacción a este diluvio de propagandas negativas y prejuicios traten de obtener directamente y sin intermediario el conocimiento de esta religión. Una lógica sana exige que al menos sepáis qué es y qué esencia tiene el Islam que os atemorizan y os hacen escapar de ello. Yo no insisto que acepten mi punto de vista o el de otro en el Islam, sino que les digo que esta realidad fluyente y activa en el mundo actual no os sea presentada con los objetivos contaminados. No permitáis que ostentosamente se presenten a vosotros a los terroristas empleados y mercenarios como representantes del Islam. Conozcan el Islam de las fuentes genuinas y de primera mano. Conozcan al Islam por el camino del Qoran y la vida del gran profeta del Islam.

En este momento quiero preguntarles, ¿acaso vosotros mismos habéis recurrido directamente al Sagrado Corán de los musulmanes? ¿Acaso han estudiado actitudes del profeta del Islam con otras personas y sus enseñanzas humanas y morales? ¿Acaso hasta hoy han recibido el mensaje del Islam de otras fuentes distintas a los medios de comunicación? ¿Acaso se han preguntado a sí mismos ¿cómo y en base a qué valores fue que el Islam desarrollo a lo largo de los siglos la más grande civilización científica y racional en el mundo? educando a los más elevados científicos y pensadores? Yo pido a vosotros que no permitáis que mostrando una cara desagradable del Islam, crean un obstáculo sentimental entre vosotros y la realidad, quitándoles la posibilidad de poseer un juicio imparcial.

Hoy, que los medios de comunicación han roto fronteras geográficas, no permitáis que os encierren dentro de las fronteras mentales y falsificadas. Si bien nadie puede en forma individual llenar las grietas realizadas pero cada uno de vosotros puede construir un puente de pensamiento y equidad sobre estas grietas con la intención de aclarar a sí mismos y al ambiente alrededor. Este obstáculo que fue planeado de antemano entre vosotros jóvenes y el Islam aunque es desagradable pero puede crear nuevos interrogantes en vuestra mente curiosa y buscadora.

Hacer el esfuerzo para encontrar las respuestas a estas preguntas les otorga una oportunidad beneficiosa para descubrir nuevas verdades. Entonces no pierdan esta oportunidad para comprender correctamente sin perjuicios al Islam, quizás por la bendición de su compromiso ante la verdad, Las generaciones venideras que escribirán esta parte de la historia acerca del comportamiento de Occidente con el Islam lo hagan con menos molestia y con una conciencia más tranquila.

Sayyed ALI jamenei

1/11/1393

21/1/2015


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[ شنبه 4 بهمن 1393  ] [ 8:42 AM ] [ Lover of Muhammad ] [ نظرات 0 ]

Grâce au nom de Dieu, Clément et Miséricordieux


Aux jeunes d'Europe et d'Amérique du Nord

Les événements récents survenus en France ainsi que d'autres faits similaires dans certains pays occidentaux m'ont convaincu de vous écrire ce message. J'ai choisi de m'adresser à vous directement non pas par une volonté délibérée d'ignorer vos parents, mais parce que le futur de vos pays est entre vos mains, et que la quête et recherche de la vérité anime davantage vos cœurs. De même, je ne cherche pas ici à m'adresser aux responsables politiques car je pense qu'ils ont, de façon consciente, séparés les chemins de la politique de ceux de l'honnêteté et de la franchise.
Le sujet que je souhaite aborder ici avec vous est l'islam, et plus spécifiquement le visage qui vous en est présenté. Depuis deux décennies, c'est-à-dire peu après l'effondrement de l'Union soviétique, tout a été fait pour présenter cette religion comme un ennemi qu'il faudrait craindre. L'attisement des sentiments de peur et de haine et leur utilisation dans des buts peu louables ont malheureusement un long passif dans l'histoire politique de l'Occident. Il n'est pas question ici d'évoquer les phobies diverses qui ont pu être véhiculées au sein des nations occidentales. En parcourant rapidement les études historiques actuelles, vous pouvez vous-mêmes vous rendre compte que les recherches historiographiques récentes effectuent une critique conséquente du rôle des Etats occidentaux dans la falsification de l'image des autres nations et cultures. L'histoire de l'Europe et des Etats-Unis est marquée par la honte de la période de l'esclavage puis celle de la colonisation, ainsi que par tout un ensemble d'oppressions et d'injustices commises vis-à-vis des personnes de couleur ou de croyances différentes. Vos chercheurs et vos historiens ont consacré de nombreuses études critiques aux effusions de sang commises au nom de la religion lors des dissensions entre catholiques et protestants, ou encore au nom de la nation ou de l'ethnie durant les Première et Seconde Guerres mondiales.
Le fait de reconnaître de tels faits mérite en soi d'être loué. Je ne souhaite cependant pas ici dresser un inventaire de cette longue liste d'événements regrettables, mais plutôt vous inviter à poser à vos intellectuels la question suivante : pourquoi, en Occident, la conscience collective se réveille toujours avec plusieurs décennies, si ce n'est plusieurs siècles de retard ? Pourquoi l'examen de cette conscience collective doit-il être exclusivement tourné vers des réalités appartenant à un passé lointain, et passer sous silence les questions actuelles ? Pourquoi cherche-t-on à empêcher la formation d'une réflexion générale au sujet d'une question aussi importante que celle de la façon d'aborder et de traiter la culture et la pensée musulmanes ?
Vous savez bien que l'humiliation et le fait de susciter des sentiments de haine et de peur vis-à-vis de "l'autre" constituent le terreau commun à l'ensemble des entreprises de domination fondées sur l'oppression. Je souhaite maintenant que vous vous demandiez pourquoi cette fois-ci, la vieille politique de fomentation de la peur et de la haine a pris l'islam et les musulmans comme objectif, et ce avec une intensité sans précédent. Pourquoi dans le monde actuel, le système du pouvoir souhaite-t-il reléguer la pensée islamique à la marge et la confiner à un rôle passif ? L'islam comprendrait-il des pensées et valeurs qui viendraient contrarier les ambitions des grandes puissances ? Quels intérêts dessert la diffusion de représentations erronées au sujet de l'islam ? Mon premier souhait est donc que vous vous interrogiez au sujet des éléments motivant une telle diabolisation massive de l'islam. 
Mon second souhait est qu'en réaction aux nombreux a priori et jugements négatifs, vous essayez de mieux connaître cette religion, et ce de façon directe et sans intermédiaire. Une logique saine implique au moins que vous sachiez ce qu'est exactement cette réalité que l'on cherche à vous faire fuir et que l'on vous présente sous un jour menaçant. Je ne vous invite pas forcément à accepter la façon dont j'envisage l'islam ou telle conception particulière à son sujet, mais je vous incite à refuser que cette réalité dynamique et influente du monde actuel vous soit présentée au travers du filtre de desseins politiques peu louables. Ne permettez pas que les terroristes souvent issus de ces mêmes pouvoirs qui prétendent les dénoncer vous soient présentés comme étant les représentants de l'islam. Essayez de connaître l'islam à travers ses sources authentiques et de première main, à travers le Coran et la vie de son Prophète. La question mérite d'être posée : avez-vous déjà consulté directement le livre sacré des musulmans ? Avez-vous étudié les enseignements humains et moraux dispensés par le Prophète de l'islam ? Avez-vous déjà pris connaissance du message de l'islam à travers une source autre que celle des médias ? Vous êtes-vous déjà demandé sur quelle base et selon quelles valeurs ce même islam que l'on diabolise a pu être à la source de l'une des plus grandes civilisations du monde, et constituer le berceau des plus grands penseurs, et ce pendant de nombreux siècles ?
Je vous demande de ne pas permettre que les portraits dénigrants que l'on peut faire de cette grande religion dressent des barrières psychologiques entre cette réalité et vous, vous privant ainsi toute possibilité de jugement impartial. Dans un monde où les moyens de communication ont brisé les barrières géographiques, ne permettez pas que l'on enserre votre esprit dans des limites construites de toutes pièces. Bien que personne ne puisse à lui seul combler le fossé créé entre ces a priori et la réalité, chacun d'entre vous peut, en s'efforçant personnellement de distinguer le vrai du faux, contribuer à créer des ponts fondés sur une pensée juste et libre ; ce sont ces ponts qui contribuent à réduire de tels fossés. Malgré les difficultés inhérentes à un tel défi, cet effort de pensée peut contribuer à faire naître de nouvelles interrogations dans vos esprits ayant soifs de vérité. Et vos efforts en vue d'obtenir une réponse à ces questions constituent en soi une occasion pour découvrir de nouvelles vérités. Par conséquent, ne laissez pas passer cette occasion de parvenir à une compréhension plus juste et exempte de préjugés de l'islam. Ainsi, peut-être, grâce à votre sens de la responsabilité vis-à-vis de ce qui est vrai et juste, les futures générations pourront se pencher sur cette période d'interactions de l'Occident avec l'islam avec une conscience plus apaisée qu'auparavant.

Seyyed Ali Khamenei
21 janvier 2015


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[ شنبه 4 بهمن 1393  ] [ 8:41 AM ] [ Lover of Muhammad ] [ نظرات 0 ]

Botschaft des Oberhauptes der Islamischen Republik Iran Ajatollah Seyyed Ali Khamenei

Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Begnadenden

An alle jungen Menschen in Europa und Nordamerika!

Die jüngsten Ereignisse in Frankreich und ähnliche Vorfälle in einigen anderen westlichen Ländern haben mich davon überzeugt, dass ich euch direkt diesbezüglich ansprechen sollte. Ich wende mich an euch junge Menschen, nicht um eure Eltern außer Acht zu lassen, sondern deshalb, weil ich die Zukunft eures Volkes und eurer Heimat in euren Händen liegen und in euren Herzen ein vitaleres und sensibleres Verlangen nach der Wahrheit sehe. Mit diesen Zeilen wende ich mich auch nicht an eure Politiker und Regierungsverantwortlichen, denn ich bin mir sicher, dass sie bewusst den Weg der Politik von dem Weg der Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit getrennt haben.

Ich spreche zu euch über den Islam und insbesondere über das Bild, dass sie euch vom Islam vorlegen. Seit zwei Jahrzehnten, d.h. ungefähr nach dem Zerfall der Sowjetunion, hat es zahlreiche Bestrebungen gegeben, diese große Religion als einen beängstigenden Feind darzustellen. Die Heraufbeschwörung von Angst und Ablehnung und deren Missbrauch blicken bedauerlicherweise auf eine lange Vergangenheit in der politischen Geschichte des Westens zurück. Ich möchte hier nicht auf die verschiedenen Ängste, die bislang den westlichen Völkern eingeflößt worden sind, eingehen. Ihr selber könnt mit einem kurzen Blick auf die jüngsten kritischen Geschichtsstudien erkennen, dass in der neuen Geschichtsbeschreibung das unaufrichtige und betrügerische Verhalten westlicher Staaten gegenüber anderen Völkern und Kulturen auf der Welt gerügt worden ist. Die Geschichte Europas und Amerikas schämt sich wegen dem Skalventum. Sie schaut verlegen wegen der Kolonialzeit und wegen dem Unrecht an Farbigen und Nicht-Christen zu Boden. Eure Forscher und Historiker erklären aufrichtig, dass sie sich wegen des Blutvergießens schämen, welches im Namen der Religion zwischen Katholiken und Protestanten oder im Namen der Nationalität und der Volkszugehörigkeit im Ersten und Zweiten Weltkrieg geschehen ist.

Dieses Geständnis verdient von Natur aus Anerkenung. Ich will auch gar nicht die Geschichte tadeln, wenn ich einen Ausschnitt aus dieser langen Liste nenne, sondern ich möchte, dass ihr eure Intellektuellen fragt, warum das kollektive Gewissen im Westen immer erst mit einer Verzögerung von mehreren Jahrzehnten und manchmal mehreren Jahrhunderten aufwacht. Warum ist die Korrektur des kollektiven Gewissens immer auf die weit zurückliegende Vergangenheit gerichtet und nicht auf die aktuellen Probleme? Warum wird in wichtigen Dingen wie der Begegnung mit der islamischen Kultur und Denkweise eine allgemeine Informiertheit verhindert?

Ihr wisst ja, dass Herabsetzung und Hervorrufung von Hass und fiktiver Angst gegenüber „Anderem" die Grundlage für alle ungerechten Bestrebungen nach Profit und Vorteilen ist. Nun möchte ich, dass ihr euch selber fragt, warum diesmal die alte Politik der Angstmache und Verbreitung von Hass in einem derartig beispiellosen Ausmaß den Islam und die Muslime ins Visier genommen hat?

Warum ist das internationale Machtsystem von heute bestrebt, das islamische Denken an den Rand und in die Passivität zu drängen? Welche Sinngebungen und Werte gibt es denn beim Islam, die dem Konzept der Großmächte in die Quere kommen, und welche Interessen werden durch die falsche Darstellung des Islams denn gedeckt? Meine erste Bitte lautet daher, dass ihr nach den Motiven dieser großangelegten Schwarzmalerei über den Islam forscht.

Meine zweite Bitte ist die, dass ihr gegenüber der Flut von Vorurteilen und Hetzpropaganda, versucht, euch direkt und unmittelbar mit dieser Religion vertraut zu machen. Der gesunde Verstand befiehlt, dass ihr zumindest wisst, wovor ihr flieht und euch fürchtet und von welcher Beschaffenheit es ist. Ich bestehe nicht darauf, dass ihr meine oder irgendeine andere Deutung des Islams akzeptiert. Ich sage nur: Lasst nicht zu, dass euch, ausgehend von böswilligen und schmutzigen Motive, diese lebendige und die heutige Welt beeinflussende Wahrheit präsentiert wird. Gestattet nicht, dass sie euch heuchlerisch die Terroristen, die sie selber angeheuert haben, als Repräsentanten des Islams vorstellen. Lernt den Islam über die echten Quellen und die Quellen aus erster Hand kennen. Werdet mit dem Islam durch den Koran und die Biografie ihres großen Propheten vertraut. 
Ich möchte euch an dieser Stelle gerne fragen, ob ihr euch bislang schon direkt an den Koran der Muslime gewandt habt? Habt ihr die Verhaltensweise des Propheten des Islams und seine menschlichen und moralischen Lehren studiert? Habt ihr bislang außer über die Medien auch aus anderen Quellen über die Botschaft des Islams erfahren? Habt ihr euch jemals gefragt, wie und aufgrund welcher Werte dieser Islam mehrere Jahrhunderte hintereinander die größte wissenschaftliche und geistige Zivilisation der Welt hervorbrachte und die besten Gelehrten und Denker großzog?

Ich bitte euch nicht zuzulassen, dass sie durch abwertende und einfältige Maskenbilder zwischen euch und der Wahrheit eine gefühlsgeladene Trennmauer errichten und euch die Möglichkeit rauben, sich unvoreingenommen ein Urteil zu bilden. 
In unserer Zeit, in der die Kommunikationsmittel die geografischen Grenzen überwunden haben, solltet ihr nicht zulassen, dass man euch in künstliche geistige Grenzen einsperrt. Auch wenn kein Einzelner die entstandenen Klüfte ausfüllen kann, so kann doch jeder von euch für die eigene Erkenntnis und die Aufklärung seiner Umgebung eine Brücke des Denkens und der Gerechtigkeit über diesen Klüften errichten.

Dieser bewusst vorausgeplante Konflikt zwischen dem Islam und euch jungen Menschen ist nicht angenehm , aber er kann eurem wissbegierigen und suchenden Geist neue Denkaufgaben geben. Durch Bemühung um eine Antwort auf diese Fragen tut sich vor euch eine wertvolle Gelegenheit zur Entdeckung neuer Wahrheiten auf. Deshalb lasst diese Gelegenheit für das richtige und vorurteilfreies Islamverständnis nicht aus der Hand gleiten. Vielleicht werden dann dank eures Verantwortungsbewusstseins gegenüber der Wahrheit die kommenden Generationen weniger beschämt und mit einem ruhigeren Gewissen über diesen Abschnitt der Geschichte der Beziehungen des Westens zum Islam schreiben können.

Seyyed Ali Khamenei
21. Januar 2015


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[ شنبه 4 بهمن 1393  ] [ 8:35 AM ] [ Lover of Muhammad ] [ نظرات 0 ]

بسم الله الرحمن الرحيم

إن الأحداث الأخيرة في فرنسا وما شابهها في بعض الدول الغربية أقنعتني أن أتحدّث إليكم مباشرة.
أتحدّث إليكم أيّها الأعزة دون أن اتجاهل دور والديكم، لأني أرى مستقبل شعبكم وأرضكم بأيديكم، وأرى أن الإحساس بضرورة معرفة الحقيقة في قلوبكم أكثر حيوية ووعياً. وكذلك فإني لا أخاطب الساسة والمسؤولين عندكم لأني أتصور أنهم بعلمٍ ودرايةٍ منهم فصلوا درب السياسة عن مسار الصدق والحقيقة.

حديثي معكم عن الإسلام وبصورةٍ خاصةٍ عن الصورة التي يعرضونها عن الإسلام لكم.
قبل عقدين وإلى يومنا هذا، اي بعد انهيار الإتحاد السوفيتي تقريباً جرت محاولات كثيرة لإعطاء هذا الدين العظيم موقع العداء المخيف. وللأسف إن عملية إثارة مشاعر الرعب والفزع والنفور واستغلالها لها ماضٍ طويلٍ في التاريخ السياسي للغرب.
لا أريد هنا أن أتعرض إلى ما يثيرون من أنواع الرعب في قلوب الشعوب الغربية وعند استعراضكم العابر للدراسات التاريخية والنقدية المعاصرة ستجدون كيف تؤنب الكتابات التاريخية الأعمال الكاذبة والمزيِّفة للدول الغربية تجاه سائر الشعوب والثقافات. إن تاريخ أوروبا وأمريكا يطأطئ رأسه خجلاً أمام سلوكه الإسترقاقي والإستعماري وظلمه تجاه الملوّنين وغير المسيحيين. ثم انّ المؤرخين والباحثين لديكم عندما يمرون على عمليات سفك الدماء باسم الدين بين البروتستان والكاثوليك أو باسم القومية والوطنية إبان الحربين العالميين الأولى والثانية يشعرون بالمرارة والإنحطاط.
وهذا بحد ذاته يدعو الى التقدير؛ ولست استهدف من خلال استعادة قسم من هذه القائمة الطويلة جَلد التاريخ ولكني أريد منكم أن تسألوا كل مثقفيكم ونخبكم لماذا لا يستقيظ الوجدان العام في الغرب دائما إلا مع تأخير عشرات السنين وربما المئات من السنين؟ ولماذا كانت عملية النظر في الوجدان العام تتّجه نحو الماضي البعيد وتهمل الأحداث المعاصرة؟

لماذا نجدهم في موضوع مهم من قبيل أسلوب التعاطي مع الثقافة والفكر الإسلامي يمنعون من تكوّن وعي عام لديكم؟

أنتم تعلمون جيداً أن التحقير و إيجاد حالة النفور والرهاب الموهوم من الآخرين تشكل أرضية مشتركة لكل تلك الإستغلالات الظالمة. أريد الآن أن تسألوا أنفسكم لماذا استهدفت سياسة نشر الرعب والنفور القديمة الإسلام والمسلمين بقوة وبشكل لا سابقة لها؟ لماذا يتّجه نظام القوة والسلطة في عالمنا اليوم نحو تهميش الفكر الإسلامي وجرّه الى حالة الإنفعال؟
هل هناك مفاهيم وقيم في الإسلام تزاحم برامج ومشاريع القوى الكبرى وما هي المنافع التي تتوخاها هذه القوى من وراء طرح صورة مشوّهة وخاطئة عن الإسلام. ولهذا فإن طلبي الأوّل منكم أن تتساءلوا وتتحروا عن عوامل هذا التعتيم الواسع ضد الإسلام.

الأمر الثاني الذي أطلبه منكم أن تقوموا كردِّ فعلٍ لسيل الإتهامات والتصورات المسبقة والإعلام السلبي وأن تسعوا لتكوين معرفة مباشرة ودونما واسطة عن هذا الدين. إن المنطق السليم يقتضي أن تدركوا حقيقة الأمور التي يسعون لإبعادكم عنها وتخويفكم منها فما هي وما هي أبعادها وحقيقتها؟
أنا لا أصرّ عليكم أن تقبلوا رؤيتي أو أية رؤية أخرى عن الإسلام، لكني أدعوكم ألّا تسمحوا أن يستفيد هؤلاء من الإدعاءات المرائية للإرهابيين العملاء لهم وتقديمهم لكم بإعتبارهم مندوبي الإسلام. عليكم أن تعرفوا الإسلام من مصادره الأصيلة ومنابعه الأولى. تعرّفوا على الإسلام عبر القرآن الكريم وسيرة الرسول الأعظم (صلّى الله عليه وآله وسلّم). وأودّ هنا أن أتساءل: هل راجعتم قرآن المسلمين مباشرة؟ هل طالعتم أقوال رسول الإسلام(صلّى الله عليه وآله وسلّم) وتعاليمه الإنسانية والأخلاقية؟ هل اطلعتم على رسالة الإسلام من مصدر آخر غير الإعلام؟ هل سألتم أنفسكم كيف استطاع الإسلام ووفق أية قيم طوال قرون متمادية أن يقيم أكبر حضارة علمية وفكرية في العالم وأن يربي أفضل العلماء والمفكرين؟

أطالبكم ألّا تسمحوا لهم بوضع سدّ عاطفي واحساسي منيع بينكم و بين الواقع عبر رسم صورة سخيفة كاذبة عن الإسلام ليسلبوا منكم إمكانية الحكم الموضوعي. واليوم حيث نرى أن أجهزة التواصل اخترقت الحدود الجغرافية، عليكم ألّا تسمحوا لهم أن يحاصروكم في الحدود الذهنية المصطنعة، وإن كان من غير الممكن لأي أحد أن يملأ الفراغات المستحدثة بشكل فردي ولكن كلاً منكم يستطيع هادئاً لتوعية نفسه وبيئته أن يقيم جسراً من الفكر والإنصاف على هذه الفراغات.
إن هذا التحدي المبرمج من قبل لنوع العلاقة بين الإسلام وبينكم أنتم الشباب أمر مؤلم، لكن بإمكانه أن يثير تساؤلات جديدة في ذهنكم الوقاد والباحث.

إن سعيكم لمعرفة الأجوبة على هذه التساؤلات يشكل فرصة سانحة لكشف الحقائق الجديدة أمامكم، وعليه يجب أن لا تفوتوا هذه الفرصة للوصول الى الفهم الصحيح ودرك الواقع دون حكم مسبق؛ ولعلّه من آثار تحملّكم هذه المسؤولية تجاه الواقع، أن تقوم الأجيال الآتية بتقييم هذه الفترة من تاريخ التعامل الغربي مع الإسلام، بألمٍ أقل زخماً ووجدانٍ أكثر اطمئناناً.

 

السيد على الخامنئي
2015/01/21


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